Entspannung_Meditation_Burnout Prävention_stressbewältigung

Meditationen

Der Begriff Meditation ist abgeleitet vom lateinischen medietas, Mitte. Beschrieben wird damit ein Weg, mit dem wir unser inneres Gleichgewicht finden. Spürbar wird die Zielerreichen, in dem sich jemand während und nach der Meditation innerlich ausgeglichen fühlt.
Bei Kybkom nutzen wir hierfür gerne das Symbolbild der Balkenwaage. Sie besteht aus einem Balken (Wahrnehmung) an dessen beiden Enden sich je eine Waagschale befindet (Außenwahrnehmung des Selbst und Selbstwahrnehmung).
Abhängig davon wie wir unser Außen wahrnehmen und wie wir uns Selbst wahrnehmen ergibt sich eine  psychische Gewichtung. Die Wertung der Ereignisse wird durch uns und unsere Wahrnehmung der Wirklichkeit bestimmt. Während einer Meditation kann die Perspektive gewechselt und z.B. beobachtet werden, weswegen sich jemand unwohl in bestimmten Situationen fühlt und vor allem was notwendig ist, damit sich dieser Mensch wieder wohler fühlt.

Meditationen dienen zur Wahrnehmung und können mit etwas Übung zu mehr innerer Ruhe und Gleichgewicht führen.
Sie sind ‚ideale‘ Begleiter für den Alltag unter anderem in der Burnout-Prävention und Stressbewältigung. Ideal, da sie zu jeder Zeit und an jedem Ort, auch frei von Hilfsmitteln ausgeführt werden können.

Meditationen wurden schon seit Urzeiten von Menschen durchgeführt. Zu den heute bekanntesten zählen die asiatischen Meditationsarten. Im Westen lehrten beispielsweise schon 2000 v.Chr. keltische Druiden das Wissen, wie mit der ‚Reise nach Innen‘ und durch die Bewusstwerdung von inneren Zusammenhängen, die individuelle Balance ins Gleichgewicht gebracht werden kann.

Meditationsarten, die mit verschiedensten Techniken bekannt wurden:

  • Atemmeditationen
  • Phantasiereisen
  • Ruhemeditationen
  • Achtsamkeitsmeditationen
  • Bewegungsmeditationen

Im Rahmen der Entspannungspädagogik werden alle Meditationsarten bedarfsorientiert genutzt und teilweise auch miteinander kombiniert. So ist z.B. die Technik der progressiven Muskelentspannung (pme), die auch als progressive Muskelrelaxation (pmr) eine meditative Verbindung von Atem und Bewegung. Beim Autogenen Training (at) bilden Atem, Phantasie und Achtsamkeit ein Netz, das den Ausübenden sicher auffangen.

Körperreisen zählen zu den Phantasiereisen. Bei dieser Meditationsart kombinieren wir gerne Atemtechniken mit Bewusstseinsübungen.
Beispiel: Nackenverspannungen. Sie können sich lösen, in dem die Körperstelle bewusst wahrgenommen wird. Beim Ein- und Ausatmung werden -in Abhängigkeit von der Technik- Farben, Emotionen oder Wahrnehmungen verbunden. Zu den Möglichkeiten zählt beispielsweise ‚angenehme Wärme fließt in den Nacken. Mit jedem Atemzug nimmt die angenehme Wärme zu und mit jedem Ausatmen fließen Verspannungen weg. Die Nackenmuskulatur löst sich langsam, wohltuend. … ‚. Bleibt die Konzentration bei dieser Übung, dann ist schon nach relativ kurzer Zeit eine deutliche Besserung spürbar.

Ich wünsche viel Spaß beim Meditieren und stehe gerne für Fragen und Anregungen zur Verfügung.

Karin Pietzek

Entspannungspädagogin
Coach für Burnout Prävention, Supervision

k.pietzek[a]kybkom.de
http://kybkom.de