Überspringen zu Hauptinhalt
Die Kraft Der Sprache / Teil 3.3. Haltung

Die Kraft der Sprache / Teil 3.3. Haltung

Im Alltag begegnet uns die kybernetische Kommunikation in vielen Perspektiven. Bei Kybkom befassen wir uns mit den unterschiedlichen Perspektiven. In Coaching, Schulung und Supervision erhalten unsere Kunden die Möglichkeit der Selbstreflexion und der individuellen Entwicklung. Dieser ganzheitliche Ansatz umfasst unter anderem die Kraft der Sprache.

In der Artikelreihe „Die Kraft der Sprache“ findest du einen kleinen Einblick in die kybernetische Kommunikation der verbalen und non-verbalen Sprache eingegangen.

Teil 1 – Kraft der Worte
Teil 2 – Wahrnehmung Stressprävention Grammatik
Teil 3 – non-verbale Kommunikation

  • 3.1. Blickverhalten
  • 3.2. Gesichtsausdruck  und Mimik
  • 3.3. Kopfhaltung, Körperhaltung und Körperbewegung (Gestik)
  • 3.4. Berührung (Taktilität)
  • 3.5. räumliche Distanz (interpersonaler Raum) sowie
  • 3.6. stimmliche Merkmale (Tonfall, Sprechgeschwindigkeit, Betonungen, Pausen etc.).

Kybernetische Kommunikation:  Die Kraft der Sprache /  Teil 3.3. Haltung

Die äußere Haltung spiegelt den inneren Energiefluss und zeigt sich in der Körpersprache.

3.3.1. Kopfhaltung

Der erhobene Kopf

Der erhobene Kopf spricht von einem natürlich gesteigerten Selbstwertgefühl in einer Situation. Sie signalisiert Qualitäten der individuellen Persönlichkeit, wie z.B. eine Situation wird beherrscht und souverän überblickt, selbstständiges Urteilsvermögen, Stolz, Durchsetzungskraft und Entschlossenheit, Bewusstsein um den eigenen Stellenwert.
Menschen mit weniger Selbstwertgefühl nehmen diese Kopfhaltung, wenn sie über einen längeren Zeitraum einbehalten wird, manchmal als Überheblichkeit oder Unnahbarkeit wahr.

Der gesenkte Kopf

Der gesenkte Kopf spiegelt verschiedene emotionale Haltungen. Er weist entweder (1) auf eine momentane Hoffnungslosigkeit und reduziertes Selbstvertrauen hin. Jemand hat Mühe eine gegebene Situation zu bewältigen, der Mensch ist resigniert oder (2) die innere Befindlichkeit wird von Schuldgefühlen überschattet. Zu den inneren Haltungen bei gesenktem Kopf zählen auch (3) Demut und Bereitschaft zur Unterordnung mit der das Gefühl der unbewussten Bedrohung zum Ausdruck gebracht wird. Hält jemand seinen Kopf gesenkt, so kann dies auch (4) ein Ausweichen aus dem Wahrnehmungsfeld sein, dieser Mensch denkt möglicherweise intensiv nach oder ist in sein Inneres versunken.
Übung: Stellst du bei dir fest, dass dein Kopf häufiger gesenkt ist, dann lege dir ein Buch auf den Kopf und bewege dich aufrecht, mit erhobenem Haupt und diesem Buch auf dem Kopf im Raum und auf dem Stuhl. Achte dabei darauf, dass deine Schultern gleichmässig nach unten gezogen sind. Beobachte, wie sich deine Körperwahrnehmung und deine innere Einstellung verändern. Wie fühlst du dich, wenn du gerade sitzt und deinen Kopf gerade hältst?

Der nach rechts geneigte Kopf

Unbewusst neigen Menschen den Kopf leicht nach rechts, wenn sie Gesprächsbereitschaft signalisieren und genau hinhören möchten. Sie zeigen, dass sie bereit sind, andere zum Zug kommen zu lassen und behalten dennoch ihre eigene Positionen bei. Diese Kopfhaltung, wenn sie natürlich erfolgt und frei von Übertreibung ist, unterstreicht individuelle Aufgeschlossenheit, Unvoreingenommenheit und Sympathien.

Der nach links geneigte Kopf

Menschen mit häufig nach links geneigtem Kopf zählen tendenziell zu den Skeptikern, Zweiflern und misstrauischen Kommunikationstypen. Sie haben ein bewusstes oder unbewusstes Kontrollbedürfnis, sammeln gedanklich Puzzle-Teile um sich ein möglichst komplettes Bild einer Situation oder eines Mitmenschen zu machen.

Der abgewandte Kopf

Wendet jemand seinen Kopf ab, wird unmissverständlich eine ablehnende Haltung oder Missbilligung visualisiert. Diese Kopfhaltung spiegelt Interesselosigkeit, Zurückweisung oder Verweigerung.

Der zurückgeworfene Kopf

Ein zurückgeworfener Kopf, bei dem der Nacken leicht bis sehr überdehnt ist, signalisiert entweder (1) ein vermeintliches Überlegenheitsgefühl, das vorhandene Unsicherheit verbergen will. Oder (2) die Bereitschaft einen Konflikt einzugehen.

Der zugewandte Kopf

Der zugewandte Kopf zeigt im ersten Eindruck unbewusst Glaubwürdigkeit, Interesse, Offenheit, Ehrlichkeit und innere Beteiligung.
Dann kommen Blickrichtung und Mimik zum Einsatz, die gesprochenen oder gezeigten Worte runden das Gesamtbild ab.

Der nickende Kopf

In Abhängigkeit von der Nickbewegung und der Kultur kann der nickende Kopf unterschiedliches spiegeln. In Europa zeigt der nickende Kopf, dass (1) Zustimmung, Anerkennung und Bejahung gezollt wird; (2) jemand wird ermutigt , sich zu äussern.

Der pendelnde Kopf

Gehen wir wieder von Europa aus, dann entspricht der pendelnde Kopf einer Verneinung von einer Situation oder etwas Wahrgenommenem.
Kulturelle Unterschiede, Beispiel: In Indien bedeutet der pendelnde Kopf eine Zustimmung und der nickende Kopf eine Ablehnung.

3.3.2. Körperhaltung
[in Bearbeitung]

3.3.3. Körperbewegung (Gestik)
[in Bearbeitung]

 

An den Anfang scrollen